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14.12.2019 - Feier mit den Eltern

Und einen Tag später fand dann der adventliche Nachmittag mit den Familien statt. Ramses und Abraham sollten durch das Programm führen. Aber Ramses hatte richtigen Stress beim Geschenke verpacken, und als Abraham heranflog, um ihm Tipps zu geben, wurde Ramses richtig laut. Erst durch das Einschreiten der Friedenstaube, erkannte Ramses, dass er ruhig und gelassen dem Adventsstress entgegengehen sollte. Abraham versöhnte sich mit ihm und half sogleich beim Verpacken.

Gut, dass es die Friedenstaube gibt. Alle Gäste erkannten an diesem Nachmittag, dass Frieden ist:

- wenn alle dem anderen helfen;

- wenn jeder mal der Bestimmer ist;

- wenn man sich mit Worten wehrt und nicht aufeinander einredet und schimpft;

- wenn alle Menschen viel lachen und fröhlich sind;

- wenn keiner alleine sein muss;

- wenn man miteinander teilt

- und wenn man Freunde hat.

Die Kita-Kinder verkauften an diesem Tag Plätzchen für die diesjährige Aktion der Sternsinger. Sie setzten sich durch die Mitmach-Aktion ein für Kinder im Libanon und weltweit, die unter unwürdigen Lebensbedingungen leben und die gleichen Rechte haben wie sie: Recht auf Gesundheit, Bildung und Frieden.

Ramses und Abraham feiern noch ein Fest mit den Kindern aus St. Agnes

..aber davon wollen wir nach Weihnachten berichten


13.12.2019 - Offenes Singen auf dem Grilloplatz in Schalke

Siebzig Kinder machten sich am 12.12. mit ihren Erzieherinnen und der Gebietsleiterin Sarah Spleiter auf, ihre Vorfreude auf das Weihnachtsfest am Schalker Weihnachtsbaum auf dem Grilloplatz zu verkünden.

In einer langen Reihe machte sich die Gruppe auf den Weg. Ramses und Abraham waren auch mit dabei. Leider hatten diese beiden Gesellen an diesem Tag schlechte Laune und zankten lautstark miteinander.

Die besinnliche Singrunde wäre fast geplatzt. Doch eine kleine weiße Friedenstaube machte die beiden Streithähne auf ihr Tun aufmerksam und sorgte für Frieden.

So konnten die Kinder im Anschluss ihren selbst hergestellten Baumschmuck in die Tanne hängen. Seitdem hängen dort Kamele, Raben und Noten, die bestaunt, belächelt und gedeutet werden.


06.12.2019 - Feier mit Ramses, Abraham und dem Hl. Nikolaus

Am 06.12.19 schleppten Ramses und Abraham die schwere Kleidertruhe mit in die Mehrzweckhalle. Alle Kinder waren versammelt, um gemeinsam das Nikolausfest zu feiern.

Ramses beschwerte sich sofort wieder, dass er die Truhe alleine tragen musste. Er wurde mit einem Weihnachtsplätzchen versöhnt und trollte sich um der Feier in Ruhe zu folgen. Abraham half beim Einkleiden des heiligen Mannes, der wie immer vom ehemaligen Hausmeister der Kita, Herrn Tenkamp, gespielt wurde. Danach erwartete die Kinder ein weiteres Highlight. Einige Kinder präsentierten die Nikolauslegende mit Laptop und Beamer. Sie hatten in mühevoller Kleinarbeit die Legende erarbeitet, Kostüme und Requisiten erstellt, um dann alles mit der Fotokamera festzuhalten. Nun bediente Fabian den Labtop während ein anderes Kind die Legende frei zu den Bildern erzählte.

Anschließend beschenkte der „Bischof“ die Kinder in den einzelnen Gruppenverbänden.


06.12.2019 - Mit tierischen Begleitern in die Adventszeit starten

Kurz vor dem ersten Advent ziehen zwei besondere Gäste in die Kita St. Agnes ein. Diese beiden Gesellen begleiten die Kita-Kinder und Eltern durch die Adventszeit:

So beginnt unsere Geschichte:

Kurz vor Weihnachten kommen in der Kita zwei Pakete an. Eins per Luftpost direkt aus Afrika und das andere aus Arabien. Seltsam, wirklich seltsam! Aber noch seltsamer sind die beiden Insassen der Pakete: Kamel Ramses und Rabe Abraham

Rabe und Kamel stellen sich vor:

Hallo, wir sind Abraham und Ramses. Eigentlich wollten wir in fernen Ländern unseren Winterurlaub abfeiern, aber die Post hat uns nach Gelsenkirchen gebracht. Und die Kita St. Agnes ist auch kein schlechter Ort, um der kalten Jahreszeit im Freien zu entgehen.

Ich heiße Abraham, bin ein Rabenvogel, bald dreißig Jahre alt und sehr schlau. Am liebsten würde ich die ganze Welt bereisen und Menschen und Tiere kennen lernen.

Wenn ich mit den anderen Raben unterwegs bin, dann fliege ich dahin, wohin mich meine Neugier treibt.

Ich weiß immer ganz genau, wo ich bin. Diese Fähigkeit besitzen Vögel eben, das macht sie einzigartig. Auf meinen Reisen habe ich auch das sture und eigensinnige Kamel Ramses kennengelernt. Kein einfacher Vogel, dass kann ich euch sagen.

Abraham, erzähl nicht wieder so einen Unsinn. Also, mein Name ist Ramses. Ich werde Ende des Jahres sechzig Jahre alt. Trotz meines Alters bin ich noch ziemlich flott auf meinen Trampeltierbeinen unterwegs. Eigentlich wollte ich ja in der Wüste bei meinen netten Verwandten meinen Urlaub verbringen, aber nun bin ich bei euch gelandet. Mit dem verrückten Raben soll ich euch von meiner –ÄHHH- unserer Reise durch Israel erzählen.

Ihr lernt kleine Orte kennen, begegnet Schafen und Engeln und….,!

Stopp, mehr will ich noch nicht verraten.

Na, seid ihr neugierig geworden? Dann begleitet uns auf unserem Weg durch die Adventszeit.


20.11.2019 - Singen für die Senioren der AWO Senioren-Anlage in der Grenzstraße und Plätzchenbasar beim Martinsmarkt

Wenn man ein bisschen so wie Martin sein will, hat man fast täglich einen wichtigen Einsatz.

Am 13.11.2019 zogen zehn Kinder und zwei Erzieherinnen mit Martinslaternen, Martinskostüm, Steckenpferd und Gitarre los, um mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zu singen.

Die Kinder hatten insgesamt drei Auftritte auf unterschiedlichen Stationen der Wohnanlage. Möglichst viele Senioren wollten die Kinder sehen, dem Martinsspiel folgen und gemeinsam mit ihnen alte und neue Martinslieder singen.

Um rechtzeitig zu den Auftritten zu kommen, wurden die Kinder wie das Prinzenpaar beim Karneval von zwei AWO-Mitarbeitern begleitet und rechtzeitig zum nächsten Auftritt geleitet. Dabei war der Aufzug im Heim oftmals die Rettung, um nicht noch unzählige Stufen steigen zu müssen. Unermüdlich sangen die Kinder und gaben auch bis zum letzten Auftritt das Beste. Starsänger und ständiger Motor der Kindergruppe war Berkay, der lautstark und sehr melodisch durch die Lieder führte. Auch die Darstellerinnen / Darsteller von St. Martin und Bettler wurden nicht müde, die Legende immer wieder zu spielen. Zur Belohnung erhielten die Kinder einen süßen Imbiss und Getränke.

Auf dem Rückweg hörte die Gruppe das Martinshorn der Feuerwehr. „Wieder ein Einsatz“, sagte Berkay. Feuerwehrmänner helfen immer. Sie sind auch ein bisschen wie der Hl. Martin!“

Und den dritten Einsatz zu Martins-Ehre übernahmen Eltern aus dem Elternrat der Kita. Sie verkauften beim Martins - Basar im Seniorenheim selbstgebackene Plätzchen für einen guten Zweck. Kinder aus der Kita und Eltern hatten leckere Weihnachtsplätzchen, gebrannte Mandeln und Nussecken hergestellt, die am 15.11.19 zum Kauf angeboten wurden. Der Plätzchenstand der Kita wird bereits zum vierten Mal angeboten und ist bei den Bewohnern, dem AWO Mitarbeitern und den Gästen immer sehr beliebt.


20.11.2019 - Ein bißchen so wie Martin sein….

Das wollen die Kita-Kinder des Familienzentrums St. Agnes in Gelsenkirchen - Schalke. Sie sammelten mit ihren Eltern Kleider für bedürftige Familien in Gelsenkirchen. Die Kleiderspenden sind für die Kleiderstube des Caritasverbandes Gelsenkirchen bestimmt. Frau Elke Süß von der Kleiderkammer Rotthausen holte die Spenden persönlich in der Kita ab und stellte sich den unzähligen Fragen der Kindersprecher.

Wohin gehen die Kleider? Werden die Kleidungsstücke vorher noch gewaschen? Wer bekommt die Sachen? Müssen die Menschen die Kleidung bezahlen? wollten die Kinder beispielweise wissen.

Danach übergaben die Kinder die Kleidersäcke persönlich, indem jeder / jede Hand anlegte. Alle staunten nicht schlecht, dass das Auto randvoll bestückt werden konnte.

Martin hat mit dem Bettler geteilt. Wir teilen mit vielen Menschen und Kindern in der Stadt. Ich bin richtig stolz, dass alle mitgeholfen habe“, sagte Charlotte als der Wagen abfuhr. Und auch alle anderen Kindersprecher nickten und erzählten in allen Kinderkonferenzen davon.


03.10.2029 - Du, ich geh’ einfach auf Dich zu!

Unter diesem Motto feierten die Familien aus dem Familienzentrum St. Agnes in Gelsenkirchen - Schalke ein großes Willkommensfest.

Erstmalig waren auch die Nachbarn der Kita aus Haus Eintracht eingeladen, denn die Seniorinnen und Senioren sowie die Kinder & Jugendlichen aus dem Jugendtreff der Amigonianer wollen in den nächsten Wochen näher zueinanderfinden und miteinander ins Gespräch kommen.

Und viele folgten der Einladung und fanden sich zum Auftakt in der Turnhalle der Kita ein. Auf den ersten Blick war klar, Jung und Alt werden heute zusammen lachen, singen und feiern.

Frau Elvira Neumann und Frau Sandra Altmann begrüßten die anwesenden Familien und Gäste und stellten sich als Kooperationspartnerinnen für das Projekt der Gemeinde St. Joseph vor. „Haus Eintracht soll zu einem Haus für Familien, Jugendliche, Senioren und Gäste aus dem Stadtteil werden. Zu einem Haus der Kooperation und Begegnung, indem unterschiedliche Altersgruppen und Menschen verschiedener Kulturen zusammenfinden“, sagte die Gemeindereferentin Frau Neumann bei der Begrüßung.

Und dann ging es endlich los. In der Kita konnte gespielt und gebastelt werden. Viele Kinder nutzen das Angebot und ließen sich bunt schminken. Andere verzierten Hände mit bunten Gesichtern oder stellten sich ein Freundschaftsbändchen aus bunten Perlen zusammen, das sie voll Stolz am Handgelenk trugen.

In Haus Eintracht erwartete die kleinen und großen Besucher ein reichhaltiges Büfett mit Speisen aus verschiedenen Ländern. Neben Kuchenspenden warteten gefüllte Weinlaubblätter neben Blätterteigspezialitäten auf hungrige Festgäste.

In den Räumen des Jugendtreffs konnte man beim Tischtennis und einem Bewegungsspiel seine Energie loswerden und sich tüchtig bewegen. Wer es lieber etwas ruhiger angehen lassen wollte, hörte in der Bücherei der Pfarrei die Geschichte vom Rüben ziehen.

Alles in allem ein gelungenes Fest zum Auftakt ins Kita - Jahr 2019 / 2020, trotz Regenwetter.


20.09.2012 - In Gottes Händen wunderbar geborgen….

unter diesem Thema begrüßten die Mitarbeiterinnen der Kita St. Agnes ihre neuen Kinder. Gemeinsam gestalteten sie ein Wandbild, in dem jedes neue Kind seine Foto-Hand platzieren konnten. Eifrig und voller Andacht waren alle Kinder im Alter von einem bis vier Jahren aktiv. Die erfahrenen Kita - Kinder rundeten das Bild mit bunten Glassteinen ab und konnten so ihre Wünsche , Gedanken mit einbringen.

Der Mitmach - Abschlusssegen gefiel allen besonders, weil er nicht nur gesprochen sondern mit Bewegungen umrahmt wurde, die jede Alterstufe ansprach.

So kann das neue Kita - Jahr nur gelingen“, sagte eine anwesende Kita - Mutter . „Ein schöner Auftakt, der die Kinder eintauchen ließ, in die gute Atmosphäre des Kita - Alltags,“ bestätigte ein Kita - Vater, dessen Tochter den Papa überredete mitzumachen.


11.07.2019 - „Gut behütet“ in die Schule starten!

Unter diesem Motto verabschiedeten sich die Schulanfängerinnen und -anfänger von ihren Kita - Freunden und Erzieherinnen.

Wenn etwas Neues beginnt, blickt man meist zunächst zurück und erinnert sich an die vielen Erlebnisse, die sich ereignet haben. Und so begann auch die Wort-Gottes-Feier in der Kita mit einem Rückblick auf die Räuber-Party, die die Kinder am Freitag, dem 05.07. erlebt hatten. Die teilnehmenden Eltern, Großeltern oder Tanten staunten nicht schlecht über die Erlebnisse der Kinder und ihre guten Erinnerungen an ihre Kita - Jahre.

Alle Anwesenden staunten auch nicht schlecht über den Auftritt des Räuber Hotzenplotz, der von Bianca Borckert gespielt wurde. Dieser vermisste seinen Räuberhut, der zu seinem Kopf gehört und ein wichtiger Bestandteil seines Räuberlebens ist. Ohne diesen Hut fühlt er sich einfach nicht ausreichend geschützt und behütet. Gott sei Dank konnten die Kinder ihm helfen und seinen Hut wieder beschaffen.

In der anschließenden Katechese wurden der Psalm 91 vorgelesen und mit den Kindern erarbeitet. Zum Abschluss erhielten die Kinder ihren besonderes Hut, um gut behütet unter Gottes Schutz und Segen in die Schule zu starten.


09.07.2019 - Abschied der Schulanfänger/innen 2019 im Familienzentrum St. Agnes in Gelsenkirchen Schalke

Tief im Wald, da haust der Räuber Hotzenplotz - Hotzenplotz“, singt Maximilian schon im Kita - Café um 8:15 Uhr. „Hotzenplotz!“, ruft seine Tischpartnerin Mia. Die beiden und die 21 anderen Schulanfänger und - anfängerinnen freuen sich auf ihre Räuberparty am Abend.

Im Mai haben sie ihre Wünsche für die Party in der Kinderkonferenz abgestimmt und mit den Erzieherinnen die Aufgaben verteilt.

Da wurden Räuberhüte und T-Shirts gestaltet, Dekorationen für die Tische im Räuberlager kreiert. Große Figuren vom Hotzenplotz, Zwackelmann, Dimpfelmoser und allen anderen Akteuren aus dem bekannten Kinderbuch von O. Preussler gemalt.

Die Lieder zum Buch sind schnell erlernt und erklingen nun in Schalke in vielen Häusern und Straßen.

Auch viele Eltern werden vom Hotzenplotz - Fieber erfasst und bereiten sich mit ihren Kindern auf das Ereignis vor. Eifrig wird im Buch geschmökert, und alle alten Hörspiel - Cassetten aus diversen Kellern geholt , um miteinander dem Hörspiel zu lauschen.

Der Abschlussabend beginnt pünktlich um 18:00 Uhr mit einer gemeinsamen Singrunde auf dem Kita - Spielplatz. Im Anschluss ziehen die Kinder in drei Gruppen los, um an Spielstationen die Aufgaben der Räuberrallye zu lösen. Da werden schmutzige Stiefel gebürstet, fliegen auf dem Zwackelmanns - Besen geübt, Geräusche erraten , Schnupftabak genossen und der geheimnisvolle Weg durchs Kellergewölbe durchschritten, in dem die Unke, die verzauberte Fee, um Hilfe bittet.

Mutig absolvieren die Kinder alle Rallyepunkte, um zum Abschluss die Kaffeemühle zur Großmutter zurückzubringen.

Im Räuberlager endet der zauberhafte Räuberabend. „Bei Pommes und Currywurst, wie wir es uns gewünscht haben“, sagt Lenni , bevor er die zweite Portion Pommes auf den Teller schaufelt. „Mia, du hast die Tische toll eingedeckt“, sagt Adam.

Als um 20:15 die Eltern erscheinen, um die munteren, müden Räuber auszulösen aus Wachtmeister Dimpfelmosers Stube, staunen diese nicht schlecht, als auch sie noch ein kleines Lösegeld in Form eines Hotzenplotz-Rätsel gemeinsam lösen müssen. Dies gelingt aber super, denn die gute Vorbereitungszeit zuhause hat sich gelohnt.


07.05.2019 - Es lebe der Friedhof

Trauerkultur für die nächste Generation erhalten

Guck mal, da hat einer was gepflanzt.“ – „ Ja, da auch. Und da und da drüben auch.“ – „ Und hier stehen ganz viele Kerzen.“ Die Kinder der Kita St. Agnes aus der Pfarrei St. Joseph in Gelsenkirchen Schalke staunen als sie auf dem Friedhof „Am Stäfflingshof“ ankommen.

Sie haben sich an diesem Morgen auf den Weg gemacht, um mal mit eigenen Augen zu sehen, wie liebevoll die Gräber auf einem Friedhof gepflegt und hergerichtet werden. Da sie sich doch in der Osterzeit in ihrer Einrichtung intensiv mit dem Thema Leiden und Sterben Jesu beschäftigt haben, ist nun der Moment mal zu gucken, wie wir es eigentlich mit unseren Verstorbenen machen und wo und wie sie beerdigt werden. Dabei werden sie natürlich von ihren vertrauten Erzieherinnen begleitet, aber auch eine Mitarbeiterin der Friedhofsgärtnerei Seppelfricke steht an diesem Tag Rede und Antwort und erzählt von ihrer Arbeit an diesem Ort. Von der Traurigkeit, jemanden verloren zu haben, aber auch vom Trost, den man hier findet und von der Wertschätzung der Toten durch eine brennende Kerze oder bunte Blumen.

Dass die Worte angekommen sind, zeigt sich beim Eintreffen am Insektenfriedhof. In diesem kleinen Areal auf dem Friedhof, können die Kinder eine Beerdigung mal „ ausprobieren“. Mit großer Ernsthaftigkeit werden dort nun die Plätze für die verstorbenen und in liebevoll verzierte Schachteln gebetteten Insekten ausgesucht. Dann wird gegraben, gepflanzt, gegossen und geharkt.

Als die muntere Gruppe zum Abschluss noch die Friedhofskapelle besucht, schließt sich der Kreis, denn „ da am Kreuz ist Jesus “ stellen sie fest.


17.04.2019 - Mit Jesus unterwegs!

Am Morgen des 15.04.2019 staunten die Kinder der Kita St. Agnes, als sie an der Turnhalle vorbei gingen. „Schau mal, da liegt ja ganz viel Sand!“, sagte Max zu seiner Mutter. Auch diese schaut überrascht in den Raum und wundert sich.

Doch das Rätsel klärt sich beim Treffen in den Gruppen schnell auf. Die Erzieherinnen hatten einen Wüstensandteppich ausgestreut, um die biblische Stunden von Palmsonntag bis zum Auferstehungstag Jesu den Kindern erlebbar zu machen.

In den Wochen zuvor hatte jede Gruppe mit dem Wüstensack gearbeitet und den Kindern aus dem Leben Jesu zu erzählen. Und nun sollte die Heilige Woche vor Ostern zu einem Erlebnis für die Kinder werden.

Gemeinsam mit den Kindern wird die Stadt Jerusalem mit Bausteinen und Belebungsmaterial gestaltet. Danach wird der Einzug in Jerusalem mit Figuren erzählt.

Das sieht toll aus. Schau mal, da reitet Jesus und da sind seine Freunde“, sagt Mara. „ Die Menschen haben Tücher und Kleider auf den Weg gelegt. Jetzt sieht alles schön bunt aus, wie ein bunter Teppich“, ergänzt Finn. „ Und die Menschen aus der Stadt winken mit Zweigen. Alle sind fröhlich!“, ruft Leni ihren Freunden zu.

Auch die Eltern, die an Nachmittag ihre Kinder abholen, staunen über das Gestaltungsbild in der Turnhalle. Die Kinder nutzen die Gelegenheit, um den Eltern vom Einzug in Jerusalem zu erzählen. Viele Eltern staunen und werden in das Bild eingeführt.

Und morgen geht es weiter“, ruft ein Kind seiner Oma zu, die auch staunend vor der Wüstensandlandschaft steht.

Und wie es weiter geht, kann anhand der Fotostrecke bewundert werden.


06.04.2019 - Wüstengeschichten in der Fastenzeit

Schon am frühen Morgen stehen die Kinder aus dem Familienzentrum St. Agnes in Gelsenkirchen vor der aushängenden Landkarte, die das Land Israel zur Zeit Jesu zeigt.

Dort ist der Jordan“, ruft Romy. „Hier ist Jesus geboren“, weiß Max zu berichten. „Ich hab das am Stern erkannt, der steht über dem Stall!“ Er zeigt auf den Ort Bethlehem. „Und überall ist Wüste! Nur ab und zu etwas Grünes oder Palmen,“ sagt Max und fährt mit dem Finger über die Karte. „ Nur am Jordan ist es grün und am See Gennesaret“, erklärt Romy den anderen Kindern. Dann wenden sich die Kinder der Kita-Leiterin zu und fragen: „Erzählst du heute, was am See passiert?“ Diese nickt und staunt über das Wissen der Kinder, welches sie in den vergangenen gruppeninternen Bibelstunden gesammelt haben.

Zu Beginn der kleinen Wort-Gottes-Feier stürmt Leni mit einem Fotobuch auf die Kita - Leitung zu. „Hier schau mal. Ich war in der Wüste. Dort haben meine Eltern, mein Bruder und ich Ferien gemacht. Wir waren in Ägypten und hier kannst du alles sehen, die Wüste, die Sanddünen, die Kamele und……“, Leni sprudelt nur so über vor Freude. Die anderen Kindern staunen, wollen auch das Fotobuch sehen und dann mit den Erzieherinnen eintauchen in die Wüstengeschichte des Tages.

Der Sandsack ist schon ausgebreitet. Gemeinsam gestalten die Kinder die Landschaft. Sie legen den Fluss Jordan, den See Gennesaret und setzen behutsam Pflanzen, Palmen, Tiere und Menschen hinein.

Und dann gehen sie mit den Figuren David und Ziva in die Geschichte hinein. Sie hören von Jesus und den Menschen am See. Die Kinder staunen, stellen interessierte Fragen zur Jesusgeschichte. Sie sind begeistert über den großen Fischfang den Simon an Bord seines Schiffes zieht, nachdem Jesus ihn noch einmal zum Fischen aussendet. Und sind überrascht darüber, dass er mit Jesus mitgeht und alles zurücklässt.

Wann geht es weiter?“ , fragen sie beim Auszug. „Bald“, antworten die Erzieherinnen, „ dann ziehen wir mit Jesus nach Jerusalem!“


26.03.2019 - Familien aus Schalke starten in den Frühling

Kurz nach dem Frühlingsanfang trafen sich Familien aus dem Familienzentrum kath. Kita St. Agnes und Gäste aus dem Stadtteil, um gemeinsam in den Frühling zu starten.

Die Mitarbeiterinnen der Kita hielten unter dem Motto „Gesund & Fit in den Frühling“ einige Überraschungen für die Besucher bereit.

Die Familien konnten nach einem musikalischen und sportlichen Auftakt an verschiedenen Angeboten teilnehmen oder sich an den Beratungsständen der Lebenshilfe Gelsenkirchen, der Praxis Wortspiel und beim Praxisteam von Dr. dent W. + D. Lauer informieren lassen.

Die Kinder gestalteten kreativ und bunt den Glückstein to go oder legten beim Kellnerspiel Wegstrecken zurück, um Wasser für das eigene Körperwasserdepot zu erringen. Die Lungen wurden beim Sing- Workshop tüchtig durchgeblasen, und so mancher Besucher staunte beim Zuckerwürfel-Stand nicht schlecht über die Menge, die in Nutella, Maoam, Ketchup oder Fruchtzwerg versteckt ist.

Beim Zähnputzen wurde dann der Zahnbelag beseitigt, bis die Zähne blitzten. Gut, dass Mama und Papa in der Zwischenzeit die Beratung durch das Praxisteam nutzten.

Anschließend ging es weiter zum Bewegungsparcours. Hier konnten alle ihre Beweglichkeit und den Gleichgewichtssinn unter Beweis stellen. Danach wechselten die meisten zur kreativen Pause beim Schminken und verweilten im Café. Hier wurde für das leibliche Wohl ausreichend gesorgt. Im fairen Kita – Café St. Agnes gab es Vollkornamerikaner, Smoothies und Obstsaftschorle. Auch die Frucht- oder Gemüsespieße erfreuten die Kinder und Erwachsenen.

Am Ende waren sich alle einig, dieser Frühlingsauftakt ist gelungen. „Und das Beste kommt noch“, sagte ein Kind, als es seine Rundlaufkarte in den Briefkasten für die Verlosung steckte. „Am Montag ziehen unsere Kindersprecher die Preise. Vielleicht gewinne ich den „Hai-Waschhandschuh“ mit dem Einhorn-Schaumbad.“

Ich möchte lieber den Zahnsputzbecher mit den Feen gewinnen“, sagte ein anderes Kind. „Wie viele Preise gibt es denn?“, fragte eine Mutter. „Wir werden 20 Kinder glücklich machen können“, antwortete die Kita-Leitung,“ und darüber freuen wir uns sehr!“


01.03.2019 - Hereinspaziert, hereinspaziert – hoch verehrtes Publikum!

Am 1. März ein Tag nach dem Beginn der tollen Tage sah man morgens zahlreiche Artistinnen, wilde Tiere, Superfrauen und Muskelmänner den Eingang zum Familienzentrum stürmen. Vor der eingerichteten Zirkuskasse lösten die Besucher ihre Eintrittkarte, während die Artistinnen und Artisten zusammen mit den wilden Tieren ihre Gruppen stürmten.

Alles musste doch vorbereitet werden für die heutige gemeinsame Zirkusvorstellung. „Sind alle Requisiten da. Wo sind die Pferde? Hat der Zauberer auch das Kaninchen in den Hut gepackt?“ Diese und andere Fragen und Antworten wurden gestellt und mussten beantwortet werden, bis es endlich soweit war!

Unter Zirkusfanfaren zogen die Akteure und Gäste in das Zirkuszelt in die Turnhalle ein. Nachdem alle ihren Platz eingenommen hatten, begrüßte Max als Zirkusdirektor das Publikum. Die Zirkusdirektorin Mari führte durch das Programm, das großartige Attraktionen versprach.

Eine Tigernummer, bei der die Wildheit und die Geschicklichkeit der Raubkatzen das Publikum schneller atmen ließ.

Artistinnen und Artisten, die mit Geschicklichkeit und Mut ihr Können unter Beweis stellten. Clowns und Akrobaten beherrschten ihre Nummern so gut, dass kein Auge trocken blieb und die Zuschauer oft mit offenem Mund dasaßen.

Sehenswert war die Zaubernummer, die ein junger Zauberer vorführte. Das Publikum konnte gar nicht so schnell schauen, um die Tricks zu erraten.

Auch der Zirkuschor unterstützte die Stimmung im Zelt mit Schwung und Elan. Und dann kam zum Schluss die große Elefantennummer, für die Erzieherinnen verantwortlich waren. Behäbig wie es nur Elefanten sein können zeigten diese ihre Kunststücke. Alle folgten brav den Anweisungen der Zirkusdirektorin Mari, nur der kleinste Elefant hatte Mühe zu folgen. Er war der Liebling der Gruppe und der Kinder, weil er eifrig mitmachte und mit seinen kleinen Fehlern die Elefantennummer bereicherte.

Und als am Vormittag das Licht in der Manege erlosch, gingen alle frohen Mutes zum Mittagessen. Denn so ist es im Zirkus Brauch: Man feiert immer hinterher beim Essen die großen Erfolge.


27.02.2019 - Manege frei - kleine ZIRKUS - Artisten trainieren mit ihren Vätern

Gut gelaunt und voller Tatendrang kamen am Samstag, dem 16.02.2019 elf Kinder unter drei Jahren mit ihren Vätern zum Zirkustraining in das Familienzentrum St. Agnes. Nach einem kurzen Auftakt mit den Trainerinnen Doris und Sabrina stürmten alle dann zu den verschiedenen Trainingseinheiten. In der Turnhalle erklommen die kleinen Artisten mutig die Sprossenwand, um danach die Rutsche herunter zu sausen. Auch die Übungen in der Zirkus – Bewegungsbaustelle meisterten alle erfolgreich! In einem weiteren Übungsraum wurde beim Balancieren über Bänke, Podeste und Reifen die Geschicklichkeit erprobt. Ins Schwitzen kamen manche Väter beim Teller drehen, was ihnen erst nach mehreren Versuchen gelang.

Die Pause nutzten alle, um in gemütlicher Runde bei Getränken und leckeren Knabbereien Kraft zu tanken.

Wieder erfrischt wurde bei flotten Bewegungsspielen die Ausdauer und Fitness aller – auch die der Trainerinnen- ausreichend getestet.

Zum Abschluss erhielten alle zukünftigen Artisten eine Urkunde.

Müde, aber vergnügt verließen sie das Familienzentrum, nicht ohne nach einem weiteren Termin für das nächste Training zu fragen!


26.02.2019 - Frühlingsfest 2019

Am Freitag, dem 22.03.2019 öffnet das Familienzentrum St. Agnes, Grillostr. 57a in Schalke von 14:30 – 16:30 Uhr seine Türen. Unter dem Motto „ GESUND & FIT in den Frühling starten!“ laden wir Jung und Alt zu einem bewegten Begegnungstag im Herzen des Stadtteils Schalke ein.

Nach einer gemeinsamen Eröffnungsfeier, die von den Kindern und Erzieherinnen der Tageseinrichtung gestaltet wird, können die Besucher bei hoffentlich frühlingshaftem Wetter an zahlreichen Angeboten und Spielen rund um das Thema Gesundheit, Ernährung und Bewegung teilnehmen.

Die Kita – Kooperationspartner: Schalker Apotheker, Wortspiel / Logopädische Praxis A. Merker, Praxis Dr. dent. W. und D. Lauer, der Arbeitskreis Zahngesundheit in Gelsenkirchen und die Lebenshilfe e.V. ergänzen mit ihren Ständen das Programm der Kita – Mitarbeiterinnen und informieren die Besucher kostenlos rund um die Themen Frühförderung, Logopädie, Ernährung, Zahngesundheit und Handhygiene.

Selbstverständlich ist für das leibliche Wohl aller Besucher gesorgt. In der fairen Cafeteria gibt es neben Kaffee & Tee auch gesunde Obst- und Gemüsesäfte sowie Gebäck, welches von den Kindern hergestellt worden ist.

Herzliche Einladung! Feiern Sie mit!


16.01.2019 - Internationale Rezepte von Eltern für Eltern

Unter diesem Motto trafen sich am 14. Januar sechs Mütter mit der Frau Nancy Schmeling, Fachkraft für Sprache & Integration zum Austausch. Diesmal hatte Frau Herold ein kroatisches Rezept für Zucchini-Reibeplätzchen und „Süße Mäuse“ mitgebracht, welches sie mit den anderen Eltern zubereitete.

Während der Zubereitung und bei der anschließenden gemeinsamen Verköstigung kamen die Eltern mit der Fachkraft ins Gespräch, tauschten internationale Rezepte aus und verabredeten sich zur nächsten Aktion.

Diese findet Ende Februar statt, dann wird es um das Thema „Märchen aus aller Welt“ gehen. Neben einer Märchenerzählerin werden auch die teilnehmenden Eltern Märchen vorlesen.

Ich freue mich über die interessierten und engagierten Eltern, die sich gemeinsam auf den Weg machen für sich und ihre Kinder neue Wege zu gehen“, sagte Frau Schmeling in einem Resümee ihrer jetzt 1 ½ jährigen Tätigkeit innerhalb des Bundesprojektes „Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“.


- „Die Welt ist „ Rund und Bunt – Formen und Farben“

Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist viereckig und orange.“ Adam, ein Teilnehmer des Schulkinder - Workshops, sitzt im Tagungsraum der Einrichtung auf dem Teppich und beginnt mit dem Ratespiel „Ich sehe was, was du nicht siehst“.

Sofort kommen aus allen Richtungen die Antworten. „Ist es das Bild an der Wand?“, fragt Luis

Nein, es könnte ein Bilderbuch aus dem Regal sein“, meint Lenni.

Ich weiß es, es ist die Tür zur Küche“, ruft Romy voller Freude und hat damit das von Adam gestellte Rätsel gelöst.

Farben und Formen bloß zu sehen, ist die eine Sache, sie zu erkennen, einzuordnen und mit ihnen umgehen zu können, ist eine ganz andere.

In unserem Schulkind - Projekt „Die Welt ist Rund und Bunt – Formen und Farben“ konnten sich die Kinder den Zugang zur sichtbaren Welt selbst eröffnen.

Aus Primärfarben wurden Sekundärfarben, aus Formen wurden Gebilde und aus Freude, Neugier und Experimenten, entstanden kleine Kunstwerke aus Kinderhand.

Die Ergebnisse stellten sie stolz ihren Eltern vor. Gemeinsam mit ihnen ließen sie noch einmal die sechs Workshoptreffen Revue passieren und begeisterten ihre Eltern für die Welt der Formen und Farben.


15.01.2019 - Der Vorhang geht für die Schulanfänger 2019 auf!

Workshop rund um den „Gestiefelten Kater“

Bevor die acht Schulanfängerkinder die Vorstellung „Der gestiefelte Kater“ im Musiktheater in Gelsenkirchen besuchten, lernten sie das Märchen von den Gebrüder Grimm über das „Bilderbuchkino“ kennen.

Zur Erstellung eines gemeinsamen Bilderbuches gestaltete jedes Kind eine einzelne Seite.

Die Vorstellung im Musiktheater war mit großer Aufregung für die Kinder verbunden, da die meisten zum 1. Mal eine Theatervorstellung besuchten. Besonders die Szene als der Zauberer in der Inszenierung auftauchte, wurde von den Kindern als besonders spannend empfunden.

Um noch einmal ins Gespräch über das Theaterstück zu kommen, konnte sich jedes Kind einen farbenfrohen „Katerstiefel“ gestalten. Ausrangierte Gummistiefel wurden dazu mit Pappmachee bearbeitet und anschließend bunt angemalt bzw. dekoriert.

Am Tag der Abschlusspräsentation wurden diese von den Kindern und Eltern bepflanzt und mit einem kreativen „Blumen-Kater-Stecken“ verziert. Voller Stolz nahmen die Kinder ihren Stiefel und das von ihnen erstellte Bilderbuch mit nach Hause.