Neuigkeiten

07.12.2021 - Elias der Weihnachtsesel

Am 06.12.2021 staunte Herr Tenkamp, der Nikolaus-Darsteller, nicht schlecht, als in der Mehrzweckhalle des Familienzentrums St. Agnes in Gelsenkirchen, nicht nur Kinder und Erzieherinnen anwesend waren. Die Handpuppe Elias, der Weihnachtsesel, der die KiTa-Kinder auf ihrem langen Weg durch die Adventszeit begleitet, schleppte das Bischofskostüm und den Bischofsstab heran.

Fachmännisch unterstützte er Herrn Tenkamp beim Ankleiden des Gewandes und der Mitra. Eine Erzieherin erklärte den Kindern, woran man einen Bischof erkennt und was ihn von einem Weihnachtsmann unterscheidet.Bei der anschließenden Feierstunde zu Ehren des Hl. Nikolaus saß Elias still auf dem Schoß vom Nikolaus und lauschte der Geschichte von den drei Kornschiffen. Auch am Singen der Nikolauslieder, die sich die Kinder gewünscht und ausgewählt hatten, beteiligte sich der Esel mit leisen IAH – Rufen.


Dann ging es in die einzelnen Gruppen. Elias sollte den schweren Sack schleppen, aber der kleine faule Esel drückte sich wieder einmal. Er ging nur mit, hatte „Rücken“ und konnte nichts tragen. Der Nikolaus lächelte, nahm es gelassen und war ihm nicht böse. In den Gruppen hatten sich die Kinder mit ihren Bezugserzieherinnen genau überlegt, was sie singen, fragen oder erzählen wollten. Immerhin war der „Nikolaus“ ja endlich wieder „live“ da, mit Abstand, geimpft und tagesaktuell getestet, und nicht nur am Fenster wie im letzten Jahr. Freudig und mit großer Aufregung nahmen sie ihren Strumpf, Schuh oder Stiefel gefüllt entgegen. „Wusste ich es doch“, sagte Lennard. „Wie immer haben die Großen dem Nikolaus geholfen, damit wir unsere Stiefel zurückbekommen“, berichtete er einem jüngeren Kind und lacht. Lennard ist Profi und schon vier Jahre dabei. Nach vier Besuchen kann auch der Nikolausdarsteller entspannen. Elias sorgt für Kaffee und Kekse und setzt sich wieder auf den Schoß von Bischof Nikolaus.

„Viele Jahre besuche ich jetzt schon diese KiTa, jedes Mal ist es etwas anders und immer wieder schön. Aber mit einem so frechen Esel hatte ich es noch nie zu tun“, schmunzelt Herr Tenkamp, trinkt seinen Kaffee und teilt seine Weihnachtsplätzchen mit dem faulen Esel.


16.11.2021 - St. Martin wieder mal anders

Die KiTa-Kinder im Familienzentrum St. Agnes haben sich in den letzten Wochen intensiv mit der Legende des Hl. Martins beschäftigt. Rund um das Thema „Helfen und Teilen“ gab es zahlreiche Gespräche in den Kinderkonferenzen. Gemeinsam fassten die Kinder den Beschluss auch wir wollen anderen helfen und uns aktiv einbringen: Kleidung sammeln und Brot verkaufen.

Jedes Kind spendete in Absprache mit seiner Mutter ein guterhaltenes Kleidungsteil, um damit die Aktion „Meins wird Deins“ zu unterstützen.

Von den Kindersprecherinnen und - sprechern wurden die Kleidungsstücke Hand verlesen und sorgfältig in zwei große Pakete gepackt. Die KiTa-Kinder schleppten die schweren Pakete zu einer Postfiliale auf der Schalker Straße. Stolz berichteten sie der Post- Mitarbeiterin von ihrer Aktion während die Pakete versandfertig gemacht wurden.

In den darauffolgenden Tagen mischten sie eifrig Brotbackmischungen zusammen, die sie dann an ihre Eltern und Großeltern verkauften. Der Erlös ist für Kinder & Familien in Altena bestimmt, die während der Flutkatastrophe vieles verloren haben, das ersetzt werden muss.

„Wenn wir helfen, können wir wie St. Martin Gutes tun“, sagte dann ein Kind stolz bei der Wortgottesfeier am Martinstag. Andere nickten zur Zustimmung oder zeigten auf ihr rotes Martinsabzeichen, das sie für eine Kleidungsspende erhalten hatten. „Anderen zu helfen macht richtig Spaß“, wusste Joelina zu berichten. Andächtig lauschten die Kinder den Geschichten von dem verlorenen Hund Flocke und dem helfenden Samariter. Beim Gespräch waren die Kinder sich einig: hinsehen, zuhören und helfen, ist Pflicht für alle Menschen. Kleine und Große, Junge und Alte alle können so wie Martin sein und sich für andere einsetzen.

Und am Abend teilten die Kinder mit ihren Eltern das Laternenlicht und ihren „Stationslauf“ durch den Stadtteil, an vier Stationen erlebten sie die Martins- und Laternenzeit hautnah.

Da gab es ein Puppenspiel zur Legende, dem auch die Eltern und Großeltern andächtig folgten.

Auf dem Schulhof wurde den Kindern Rätsel zum Thema „St. Martin“ vorgelesen, die alle mit Bravour lösten. Den „Großen“ wurden Wissensfragen gestellt, die so manche mächtig ins Schwitzen brachte.

Im Kussweg machten sich alle auf die Suche nach dem verschwundenen Hund Flocke aus der Martinsgeschichte und entdeckten und teilten ein Stück kuscheliges Fell.

Auf einem Parkplatz vor dem Begegnungszentrum der AWO in der Grenzstraße stand der PKW einer Mitarbeiterin, aus dem Getränkepäckchen und Kekse an die Teilnehmenden verschenkt wurden.

Und am Seniorenheim an der Grenzstraße hatten sich zahlreiche Seniorinnen und Senioren eingefunden, um Kinder und Eltern beim Martinslieder singen zu unterstützen.

Ein gelungener Event, der trotz Abstands, Hygiene und 3G-Regeln menschliche Wärme in die dunkle und kalte Jahreszeit brachte. Tja, ein bisschen so wie Martin, das können wir doch wohl für alle sein, oder?


11.11.2021 - Vater - Kind – Aktion: Programmieren ist kinderleicht!

Am Samstag war es endlich soweit. Aufgeregt kamen 12 Kinder mit ihren Vätern in den Kindergarten. Sie hatten gehört, dass sie am heutigen Tag „wilde Bienen“ bändigen sollten.

Herr Peckelsen von der Firma Dusyma begrüßte die Familie und hatte für jede Familie einen „Bienen Roboter“ im Gepäck. Die Kinder staunten nicht schlecht, als sich ihre Biene auf Knopfdruck vorwärts, rückwärts und sich zu beiden Seiten drehen konnte.

Nach der kurzen Einführung ging es endlich zu den bunten Matten, auf denen nach unterschiedlicher Aufgabenstellung bestimmte Wege zurückgelegt werden musste.

„Papa, die Biene soll vom Vulkan bis zu den Haien fahren“, forderte Lennard auf der Schatzkartenmatte von seinem Vater.

So war nicht nur die Vorstellungskraft der Kinder, sondern auch der Erwachsenen gefragt. Wie muss ich die Biene programmieren, damit sie an das richtige Ziel fährt? Gar nicht so einfach, aber mit ein bisschen Übung hatte jeder sein Erfolgserlebnis. Nach dem Wochenende war klar, wir werden uns weiterhin mit dem Programmieren beschäftigen.


04.11.2021 - Wir feiern das Fest Allerheiligen

Am 02.11.2021 herrschte große Aufregung in der Mehrzweckhalle der KiTa St. Agnes. Die Kinder aus allen Gruppen hatten sich zu einer Wort – Gottes-Feier versammelt.

Gemeinsam dachten sie über das Fest Allerheiligen nach: Heilige- Was sind das für besondere Menschen? Der Gang zum Friedhof und das Licht für die Verstorbenen.

Die Kinder trugen ihre Gedanken vor und berichteten von ihren Erlebnissen auf dem Friedhof.

Zum Schluss waren sich alle einig: Heilige sind besondere Menschen, viele tragen ihren Namen und wir sollten viel öfter an ihre Namenstage denken. Am Fest Allerheiligen denken wir an alle Heiligen, aber auch an alle anderen Menschen, die verstorben sind und einen Platz bei Gott gefunden haben.

Einen Besuch auf dem Friedhof wünschten sich viele Kinder, denn das Licht anzünden für die Verstorbenen, ist ein wunderschöner Brauch, den sie gerne beibehalten möchten.


25.10.2021 - Martinsfeier – Fest der Nächstenliebe

Liebe Eltern!

Zum Fest des heiligen Martin erinnern wir uns an einen außergewöhnlichen Menschen: Sankt Martin ermutigt uns, dass wir uns ein Beispiel an seinem Handeln nehmen und mit anderen teilen.

Ohne Menschen, die mit anderen teilen, ohne Menschen, die anderen helfen, wäre es viel kälter und trauriger auf der Welt.

Deshalb ist St. Martin ein wichtiges Fest. Es erinnert uns daran: Erst mit dem Teilen wird unser Leben gut und lebenswert.

Das gilt sowohl für uns, hier in unserer Kita und in unserem Stadtteil, als auch bei uns zu Hause in den Familien, ja auf der ganzen Erde.

Eine schöne Martinszeit wünscht Ihnen

Das Team des Familienzentrums St. Agnes

nähere Infos hier

Plakat Brotbackmischung

Plakat Kleiderspende


04.10.2021 - Erntedank 2021

Am 03 .10.2021 feierten die Kinder aus den Kitas St. Agnes, St. Antonius, Hl. Dreifaltigkeit und St. Elisabeth das Erntedankfest auf dem Bauernhof der Familie Ernst in Bismarck . Im Mittelpunkt der Hl Messe stand der "Sonnengesang" von Franz von Assisi. Die Bilder dazu wurden von ehemaligen Kindern der Kita St. Agnes gestaltet und für die Messe zur Verfügung gestellt .


24.09.2021 - Kinder haben Rechte!

Am Weltkindertag sah man schon früh morgens einige Kinder aus den Gruppenbereichen in den Waschraum flitzen. „Gründlich die Hände waschen! Bevor wir das Obst schneiden, müssen diese ganz sauber sein“, ergänzt Mary und achtet darauf, dass auch ihre Freundin, die Hände nicht nur kurz unters Wasser hält. Dann geht es eilig weiter in die Küche. Dort treffen sie ihre Erzieherin, die mit anderen das Obst für die bunten Gemüse- und Obstspieße aufteilt, die die Kinder heute am Weltkindertag zubereiten und verzehren wollen.
Bei der Zubereitung sprechen die Kinder über die Kinderrechte. Mit diesen haben sie sich in der Kinderkonferenz beschäftigt. „Alle Kinder haben ein Recht auf Obst- und Gemüsespieße“, bemerkt Emilio. „Quatsch, nicht nur auf Gemüse und Obst! Alle Kinder haben ein Recht auf gesunde Sachen und Süßigkeiten“, antwortet Klara. „Denn nur dann können Kinder gesund bleiben.“ „Ich will lieber in die KiTa und in die Schule gehen können.“ „Genau, aber Spielen und Toben sind auch wichtig! Das dürfen wir Kinder auch!“
Fast vergessen die Kinder übers Diskutieren die eigentliche Tätigkeit. In der gemeinsamen Runde teilen sie die Spieße mit anderen Gruppenmitgliedern. Alle loben die Spieße und bedanken sich bei den Kindern, die diese hergestellt haben. Solidarität und Teilen sind eben auch wichtige Kompetenzen, die zu den Rechten für Groß und Klein dazugehören.

Ein paar Tage später wird die Wahlparty einberufen. Im Vorfeld haben die Kandidaten sich per Aushang oder persönlicher Vorstellung in den Kinderkonferenzen vorgestellt. Nun findet die Wahl statt. Jede Gruppe hat da ihr eigenes Wahlverfahren festgelegt. Da gibt es Wahlzettel mit Fotos oder Plakate, eine andere wählt mit Bausteinen, die aufs Kandidatenplakat gelegt wird. Also ganz geheim, im Nebenraum, wie bei der Bundestagswahl. Dann im großen Kreis wird das Ergebnis von einem Kind ausgezählt und bekannt gegeben. Alle Kinder lauschen, bleiben ganz ruhig, bis die gewählten Vertreterinnen oder Vertreter feststehen. Dann bricht der Jubel los, die neuen Kindersprecher/innen sind glücklich und stolz. Andere, die leider nicht genügend Stimmen erhalten haben, müssen von der Erzieherin getröstet und zur Mitarbeit motiviert werden. Stolz melden sich die neuen Kindersprecher/innen bei der Kita-Leitung, die sie beglückwünscht und zur ersten Sitzung bei ihr einlädt. Denn nach der Wahl beginnt die Arbeit. Aber das ist eine andere Geschichte!


22.07.2021 - Wenn Sursulapitschi und der Schildnöck heiraten, dann kommen viele, viele Gäste.

Ein ganz besonderes Abschlussfest feierten die Kinder und Mitarbeiterinnen aus dem Familienzentrum St. Agnes in Gelsenkirchen. Auf Wunsch der Kinder wird die Geschichte von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer noch weitergesponnen. Und das kam so….

„Eigentlich ist das doch schade, dass die Meernixe Sursulapitschi ihren Freund immer noch nicht geheiratet hat“, sagt Niklas eines Morgens beim Frühstücken. „Und das, obwohl der Schildnöck den Kristall der Ewigkeit doch gefunden hat.“ „Genau und das ist total ungerecht“, mischt Mona sich ein. Auch die anderen Kinder beteiligen sich eifrig an der Diskussion. „So eine Hochzeit im Meer ist sicher toll, alle Meernixen, der Meereskönig, alle Fische und Meeresbewohner würden bestimmt mitfeiern“, erwidert Esra. „Ja, warum feiern wir dann die Hochzeit nicht einfach“, wirft eine Erzieherin ein.

Die Kinder beginnen sofort mit der Planung. Wer backt die Hochzeitstorte, wer kümmert sich um die Ringe? Die Kinder sind mit Feuereifer dabei! Plötzlich fällt Niklas ein: „Wir brauchen noch ein Hochzeitspaar. Ich frage mal Ela, ob sie Sursulapitischi spielt und dann bin ich der Nöck“. Ela stimmt zu und innerhalb eines Tages sind alle KiTa-Gruppen vom „Hochzeits-Virus befallen“. Eifrig suchen die Kinder nach Kostümen oder basteln sich Fischschwänze & Requisiten, ein Tanz zur Wassermusik wird eingeübt, und die Eltern werden mit selbstgestalteten Plakaten auf das Ereignis hingewiesen.

Am 21. Juli ist es endlich soweit. Nach dem großen Schlemmer-Büfett stehen alle Kinder draußen Spalier. Drei Hochzeitspaare schreiten feierlich an festlich kostümierten kleinen und großen Menschen vorbei. Vor der großen Muschel sagen sie feierlich ja und tauschen unter dem Beifall aller die Hochzeitsringe. Der Konfettiregen begeistert alle Anwesenden. Genauso wie der Unterwasser-Tanz, zu dem sich alle in Fischbewegungen hinreißen lassen. Danach steigt die Party mit Spielen auf dem Außengelände. Bei der Hochzeitssuppe á la „Nöck“ schwelgen die Kinder in ihren Erlebnissen. Und der Meeresnixen-Hochzeitskuchen sieht nicht nur gut aus. Er schmeckt auch himmlisch. 😊

Alle Kinder gehen höchst zufrieden nach Hause. Und die Mitarbeiterinnen versöhnt dieses Fest etwas mit diesem anstrengenden Corona-Jahr.


07.07.2021 - Ahoi ihr Landratten - Käpt´n Hakenhand lädt ein

Per Flaschenpost erfuhren die Kinder, dass sie zum Abschluss ihrer Kindergartenzeit zur Kaperfahrt mit Käpt´n Hakenhand eingeladen sind. Schnell war allen Beteiligten klar, dass dafür noch viele Vorbereitungen zu treffen waren. Piratenoutfits mussten erstellt, Fernrohre zusammengesteckt, Säbel beklebt und Kopfbedeckungen angepasst werden.

Am Abend konnten dann Anne Bonnie, Käpt´n Kidd, Käpt´n Blackbeard und Käpt´n Roberts an Bord gehen

Käpt´n Hakenhand, der leider persönlich verhindert war, hatte seiner Mannschaft aber eine Schatzkarte und persönliche Nachrichten (per Tellimero Stift) hinterlassen. Nun mussten nur noch die Koordinaten auf der Karte ermittelt und die passenden Symbole in der Einrichtung wiedergefunden werden. An den Symbolen lauschten die Kinder den Aufgabenstellungen wie „Angeln mit der Hakenhand“, „Kanonenschießen“ oder „Nachtsichttauglichkeit“ ihres Käpt´ns. Mit einem „Aye, aye Käpt´n“ und einem Schluck Zielwasser gingen die Kinder wagemutig und motiviert in ihre Prüfungen. Der Eignungstest wurde mit Bravour bestanden und unter der Schiffsglocke konnte schließlich der versprochene Schatz geborgen werden.

Derweil wurde in der Schiffskombüse, die im Vorfeld gewünschte Piratenmahlzeit, zubereitet.

„Piraten wollen Schätze suchen und dabei auch richtig fluchen. Schiffszwieback und Dynamit. Wir wünschen einen guten Appetit“ klang es bevor Würstchen, Nuggets mit Pommes verschlungen wurden.

Mit dem aktuellen Ohrwurm „Hey Ho - Schiff Ahoi“ verabschiedeten sich die Kinder. Lange Zeit klingt das Lied noch nach. Hört doch mal rein ….vielleicht erkennt ihr das Lied?

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06.07.2021 - Wenn Gott mit im Boot sitzt, dann ………

Bei strahlend blauem Himmel feierten die Kita-Kinder im Familienzentrum St. Agnes die Verabschiedung ihrer “Großen“ und den Ferienbeginn.

Schon am frühen Morgen hatten einige Kinder begonnen mit ihren Erzieherinnen alles vorzubereiten.

Eine Insel mit zwei Bergen in dem tiefen blauen Meer sollte es werden. „Hier müssen noch mehr Gleise hin!“ ruft Max ganz laut. „Hier ist der Tunnel,“ erwidert Leni. „Sind auch schon alle Lummerland- Bewohner da?“, erkundigt sich ein weiteres Kind. Und dann kommen immer mehr Helfer und schleppen Bänke, Stühle und den Kreuzkoffer heran.

Dann ist alles vorbereitet, jetzt noch schnell zum Frühstück zurück und dann kann es losgehen.

Herzlich willkommen zu unserer ersten Wort-Gottes-Feier seit langem in einem so großen Kreis, mit allen Kindern, Erzieherinnen und Gästen“ begrüßt die KiTa Leiterin alle Anwesenden. Alle sind engagiert dabei, schmettern die Lieder freudig mit und berichten von ihrer Vorfreude auf Ferien und Schulbeginn. Aber auch das Abschiednehmen wird thematisiert. „Das Kribbeln im Bauch“, das jede und jeder kennt, wenn etwas Neues beginnt. Worauf kann man sich da verlassen, auf die Eltern, die Geschwister und Großeltern, aber auch auf gute Freunde, die den Lebensweg miteinander teilen.

Und zum Stichwort „Freunde“ tauchen die beiden Freunde auf, die die Kinder aus der Lummerland –Geschichte kennen. Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer, gespielt werden diese von zwei Mitarbeiterinnen. Die beiden erzählen von ihren Abenteuern und über das letzte Gefecht, welches sie mit den Piraten, die sich die Wilde Dreizehn nennen, geführt haben. Spannende Abenteuer, die haben die Schulanfänger bei ihren Abschlussfeiern ausgiebig selbst erlebt. Deshalb können sie Jims Sorge verstehen. Den besten Freund einmal zu verlieren und die Insel verlassen zu müssen, das ist auch für die Kinder unvorstellbar. Gut, dass Lukas die Geschichte von Jesus und seinen Freunden im Seesturm erzählt. Und die Erkenntnis, dass man mit Jesus als Freund, alle Stürme überstehen kann, gibt vielen Kindern Zuversicht.

Die Erzieherinnen aus der KiTa St. Agnes wünschen allen Familien frohe Ferien und den Schulanfängerinnen und Schulanfängern alles Gute für den Schulstart!


18.06.2021 - Natur pur in der Sonnenscheingruppe

Gespannt beobachten die Kinder der Sonnenscheingruppe die klitzekleinen Raupen in dem durchsichtigen Behälter. Das daraus mal Schmetterlinge werden sollen kann man sich kaum vorstellen. Doch in wenigen Tagen haben sie sich so vollgefressen und sind sichtlich größer und dicker geworden. Sagt die Erzieherin zu Benedikt: „Ich glaube, das werden Schlangen“!

Benedikt ist entsetzt: „Puh, bloß keine Schlangen“.

Eines Tages hängen sie starr an dem Flies unterhalb des Deckels. Es hat geklappt, die Raupen scheinen sich jetzt zu verpuppen!!!

Eine glänzt sogar schon ganz anders. Jetzt müssen sie vorsichtig in die große Voliere gehängt und in Ruhe gelassen werden. Und das gar nicht so einfach bei uns. Eines Morgens ist die Überraschung groß.

Da sitzt tatsächlich ein echter Schmetterling im Aufzuchtnetz!!

Isabella ruft freudig aus: „Das ist ein Junge!“ Lina staunt: „Der ist ganz schön“.

Durch die Lupe beobachtet Matteo den Schmetterling und stellt erstaunt fest, dass schon ein Zweiter geschlüpft ist!!!

Den ganzen Morgen beobachten die Kinder die Neulinge. Als einer ganz lebhaft mit den Flügeln schlägt und immer zur Decke läuft beschließen die Kinder, ihn freizulassen. Mit dem Lied „Flieg bunter Schmetterling wo hin es dir gefällt“ entlassen sie ihn in die Freiheit und winken ihm fröhlich nach!

In diesem Zusammenhang waren die Kinder auch gärtnerisch tätig und haben eine Schmetterlingswiese gepflanzt, damit sie draußen Nahrung finden.


11.06.2021 - Jim Knopf und die Piraten entern die KiTa St. Agnes

Die „Wilde Dreizehn“ und Jim Knopf sind zurück, um mit den Kindern den Abschluss des KiTa – Jahres zu feiern.

Als die Kinder am Freitagmorgen die Kita – Halle betraten, staunten sie sehr! Über Nacht waren die Figuren von Jim Knopf und seinen Freunden zurückgekehrt. Dazu gesellten sie die Piraten - Brüder, die sich auch die „Wilde Dreizehn“ nennen. Diese hausen in der Burg Sturmauge, die auch in der Geschichte eine wichtige Funktion hat. In der Unterwasserwelt können nun die Kinder den Meereskönig Gurumusch , die Meerjungfrau Sursulapitschi und ihren Freund den Schildnöck kennenlernen und besuchen. Und was sonst noch so alles bis zum Beginn der Sommerferien passieren wird, davon werden Ihnen, liebe Eltern, sicher die Kinder berichten.

Ihr KiTa – Team.


31.05.2021 - Haben wir ein Glück….

Mitte Mai bekam unsere Regenbogen-Gruppe ein Päckchen. Was mochte wohl darin sein? Auf der Verpackung klebte ein Bild eines Marienkäfers. Vorsichtig öffneten wir das Paket und viele erwartungsvolle Augenpaare schauten gespannt auf das große Gekrabbel. Die Kinder erwarteten kleine rote Käfer mit schwarzen Punkten, stattdessen krabbelten dort viele kleine schwarze längliche Larven. Nun Schauten wir im beiliegenden Begleitbuch erst einmal nach, was es mit diesen schwarzen Krabbeltieren auf sich hat.

Wir erfuhren, dass das Weibchen nach der Paarung gelbe Eier auf Blätter ablegt. Nach einigen Tagen schlüpft aus jedem Ei eine schwarze Larve. Und diese Larven waren nun in dem Paket. Täglich konnten wir die Larven waren nun in dem Paket. Täglich konnten wir die Larven beim Fressen und sich Häuten beobachten.

Schon nach ein paar Tagen begannen die großen Larven, sich zu verpuppen. Dafür rollten sie sich auf dem Boden zusammen. Die spätere Marienkäferkörperform konnten wir schon erkennen. Nun brauchten die „Puppen“ Ruhe.

Nach weiteren sieben Tagen schlüpfte der erste Marienkäfer aus seiner Puppenhülle, aber seine Deckflügel waren noch durchsichtig und hatten auch noch keine Punkte. Erst nach einigen Stunden waren die Flügel fertig ausgehärtet und zeigten ihre typische rote Farbe. Schnell zählten wir auch die schwarzen Punkte nach; es waren zwei.

Schnell suchten die Kinder nun an unseren Johannisbeersträuchern noch Blattläuse, denn die mögen Marienkäfer besonders gerne.
Mit viel Winken und Tschüss sagen, setzten wir die Marienkäfer in die freie Natur, wo sie sich nun an ihrer Lieblingsspeise satt futtern können.

Von nun an werden wir die Marienkäfer weiter beobachten und hoffen auf weiteren Nachwuchs.

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Eure Regenbogen - Gruppe


21.05.2021 - Die Vitaminpiraten unterwegs!

Ich kenne alle Lebensmittel mit Vitaminen“, sagte Louan am ersten Workshoptag zu seinen Freunden.

In Säckchen gab es jede Menge Obst und Gemüse zum Fühlen oder auch riechen.

Neben alltäglichen Früchten, wie Äpfel, Birne und Banane wurden auch Radieschen, Kohlrabi und Ananas nach reichlicher Abtastung erkannt.

Ein Highlight war die blinde Verkostung der vitaminhaltigen Lebensmittel. In Partnerarbeit wurden viele Obst- und Gemüsesorten probiert. Die Erkenntnis, dass die Erdbeeren das leckerste Obst zur Zeit sind, traf auf alle Kinder zu.

Im weiteren Verlauf des Workshops wurden aus zahlreichen Prospekten gesunde und ungesunde Leben ausgeschnitten. Die Vitaminpiraten kommentierten das Ausschneiden von Süßigkeiten damit, dass man sich danach die Zähne putzen muss. Nur so hat der Karies keine Chance den Zahn kaputt zu machen.

Das Aufkleben und Anordnen der ausgeschnittenen Lebensmittel brachte weitere Diskussionen ins Rollen:

Wir brauchen noch eine Pappe!“ sagte Jayleene . „ Auf die rote Pappe kleben wir die ungesunden Sachen. Auf die Grüne kleben wir die Gesunden. Und wo kleben wir die Wurst hin?

Und die Eier? Davon darf ich auch nicht so viele essen!“ sagte Zeynep.

Hey, dann holen wir eine gelbe Pappe, wie bei der Ampel! fügte Amira hinzu.

Weiterhin stellten die Kinder die Frage, wo sie denn die Brötchen aufkleben könnten. „Auf grün! Aber nur Körnerbrötchen!“, bereicherte Nira die Runde

So war für die Kinder klar, dass sie als nächstes Brötchen backen wollten. Mit Inbrunst waren alle Kinder dabei , kneteten den Teig. Und verzierten die Brötchen mit Sonnenblumenkernen, sodass kleine Muster / Mandala entstanden.

Leider fielen einige Körner von den Brötchen nach dem Backen ab. Das war den Kindern aber egal, denn auch ohne Brötchen schmecken die Körner!

Von ihren gesunden Backkünsten begeistert, wurden noch mehr Brötchen gebacken und voller Stolz der Gruppe zum Probieren gereicht.


19.05.2021 - RAUPE NIMMERSATT

Hallo liebe Kinder, liebe Eltern!

Heute möchte ich Euch unser neuestes Projekt aus unserer Kita vorstellen.

Natürlich, wie sollte es auch anders sein, handelt es von der „RAUPE NIMMERSATT“.

Nachdem die Kinder die Geschichte der kleinen Raupe Nimmersatt in mehreren Sprachen angehört haben, kamen wir gemeinsam auf die Idee, die Geschichte selbst zu vertonen.

Spontan entstand dadurch unser selbst gestaltetes Bilderbuch, dass anschließend von den Kindern mit einem Audiostift (Tellimero) vertont wurde.

Voller Stolz möchten ich Euch heute unser Ergebnis präsentieren.

Ihr bekommt die Geschichte in 2 Sprachen erzählt: „Deutsch/Türkisch“. Die Originalversion könnt Ihr Euch auch anhören.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lauschen

Nancy Schmeling

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05.05.2021 - Literatur – Café im Freien!

Am Dienstag, dem 04.05.21 fand das Literatur-Café open air statt. Sturm und Regen hielten die Mitarbeiterinnen nicht auf. Sie stellten im Freien Kinderbücher und Erwachsenen-Literatur aus.

Mit dabei war die Buchhandlung Junius aus Gelsenkirchen. Diese präsentierte neue Kinder-Literatur, die die Eltern bis zum 11.05.21 in der KiTa bestellen können.

Im Juni 2021 starten wir ein neues Literatur-Café unter dem Motto „Jim Knopf und seine Freunde“!

Bei hoffentlich strahlendem Himmel laden wir dann alle Familien zum Stöbern, Schauen und Lesen ein.

Ihr KiTa-Team von St. Agnes


29.04.2021 - „KiTa – Detektive in der KiTa St. Agnes auf Spurensuche“

Einmal ein Detektiv sein und knifflige Fälle lösen, das wollten die Schulanfänger der Sternengruppe auch erleben.

Also wurde nicht lange überlegt und die Schulanfänger planten ihren eigenen Workshop zum Thema „Detektive“.

Beim ersten Treffen wurden alle Ideen zusammengetragen, wie denn so eine „Detektivausrüstung“ aussehen könnte. Angefangen von Taschenlampe, Lupe, Schreibblock und Stift, durfte natürlich der Detektivausweis, Puder und Pinsel in der neuen Detektivtasche nicht fehlen.

Zur Unterstützung gesellte sich der Detektivhund „Spürnase Charly“ zu den Schulanfängern. Auf seine Nase ist immer Verlass, wenn es um Spurensuche geht.

Als nun alles zusammengetragen und vorbereitet war, absolvierten die Schulanfänger *innen erst einmal eine Einführung in „Spurensuche und Spurenlesen“.

Wo findet man Fingerabdrücke und wie kann man sie sichtbar machen? Welche Fußspuren gehören zu wem? Wie erstellt man ein Phantombild? Und, wer entschlüsselt die Geheimschrift?

Fragen und Aufgaben über Aufgaben, die erst einmal von den jungen Detektiven gelöst werden wollten.

Aber nach ein paar Treffen und einigen Übungen, traten sie mutig die große „Detektivprüfung“ an. Jetzt konnten alle Detektivinnen und Detektive zeigen, was sie gelernt und behalten hatten. Eifrig schritten sie zur Tat, lösten alle Fälle, um zum Abschluss endlich das persönliche „Detektiv - Diplom“ in den Händen zu halten.

Spürnase Charly“ war so begeistert, dass er ein kräftiges „WUFF-WUFF“ zur Verleihung der Diplome erschallen ließ.

Voller Stolz können wir mitteilen, dass alle Schulanfänger der Sternengruppe bestanden haben und nun die „Neuen Detektive“ von Schalke sind.

Herzlichen Glückwunsch und allzeit viele ungelöste „Spürnasenfälle“ wünschen die KiTa- Mitarbeiterinnen

??? Aufgaben für KiTa - Detektive


17.04.2021 - Es ist die Geschichte von der Raupe Nimmersatt

Hallo liebe Kinder, liebe Eltern!

Heute möchte ich Euch ein neues kreatives Angebot für zu Hause mitgeben.

Es ist die Geschichte von der Raupe Nimmersatt.

Mit meiner Anleitung könnt Ihr Euch ein eigenes Bilderbuch dazu basteln!

Für alle, die die Geschichte von der Raupe Nimmersatt nicht kennen, ist diese im Anhang auch noch einmal zum Nachlesen oder Vorlesen mit dabei.

Aber ich denke, dass die Kinder Ihnen, liebe Eltern. die Geschichte anhand der Bilder sicher erzählen können.

Nach dem Lesen oder Erzählen der Geschichte, könnt Ihr sofort loslegen.

Im Tütchen findet Ihr alles, was man zur Gestaltung des Bilderbuches benötigt.

Buntstifte/Filzstifte müsst Ihr aus dem Kinderzimmer holen.

Ich wünsche Euch viel Spaß dabei

Eine Bitte habe ich noch an Euch:

Zeigt mir Eure fertigen Kunstwerke. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich darauf, sie gemeinsam mit Euch und den anderen Kindern anzuschauen zu können.

Ganz liebe Grüße

Eure Nancy


07.04.2021 - Neues vom Oster-Schmetterling!

Am Osterdienstag staunen die Kinder in der KiTa St. Agnes nicht schlecht als sie entdecken, dass die Raupen nicht nur gewaltig über die Osterfeiertage gewachsen sind, sondern dass sich zwei auch verpuppt haben.

Diese Beobachtung fließt gleich in die Wort- Gottes-Feiern in den Gruppen mit ein. „Die Raupen warten in den Puppen auf ihre Verwandlung,“ erklärt eine KiTa- Mitarbeiterin. „Daraus werden neue Schmetterlinge,“ erklärt Niclas. „Genau, die warten in den Puppen, bis sie rauskommen dürfen!“, weiß Liam zu berichten. „Und dann sind es bunte Schmetterlinge“, sagt Ömer und nickt heftig. „Ich möchte lieber einen blauen Schmetterling“, fügt Ela ins Gespräch ein. „Das kann man sich doch nicht aussuchen. Das entscheidet der Schmetterling“, ergänzt Fiete.

„Auf jeden Fall werden sie wunderschön, so schön wie der Schmetterling, der aus der Erzählraupe Pasquarella entstanden ist“, fasst die KiTa-Mitarbeiterin zusammen. Der Blickwinkel der Kinder richtet sich nun auf das Bodenbild. In diesem Bild betrachten die Kinder die einzelnen Perlen und Symbole noch einmal kurz und benennen ihre Gefühle dazu. Die schwarze Perle erzählt vom Tod Jesu und seiner Bestattung in einer Grabhöhle. Dort blieb er drei Tage. Und unsere Erzählraupe Pasquarella schlüpfte in ihren Kokon, müde vom Erzählen und neugierig auf das, was sich danach ereignen sollte. „Und jetzt kann sie raus aus dem Haus, dem Kokon“, sagt Niclas. „Schaut, jetzt ist sie ein wunderschöner Schmetterling, „sagt die Erzieherin. Die Kinder schauen und bewundern den Schmetterling, der nun vor ihnen liegt. „Was ist aus Jesus geworden?“, fragen die Kinder. Die Erzieherin erzählt ihnen die Geschichte von den drei Frauen aus dem Markus – Evangelium. Ganz still und andächtig sind die Kinder dabei, als sie hören, was die Frauen erlebt und den Freunden berichtet haben. Jesus lebt! Er ist immer noch bei uns. Anders als vorher, aber doch spürbar für alle Menschen.

Der Oster – Schmetterling kann nun die frohe Botschaft von der Auferstehung Jesu weitergeben.

Und tatsächlich fliegen viele kleine gebastelte Schmetterlinge durch die Kita und tragen die Osterbotschaft in die Familien nach Hause.

„Flieg bunter Schmetterling dorthin wo’s dir gefällt! Flieg bunter Schmetterling in eine neue Welt!“

Frohe Ostern! Happy Eastern! Felices Pascuas! Mutlu Paskalyalar! Buona Pasqua! Euch allen.

Es war ein wunderschönes Projekt!