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15.11.2018 - Werden Hummeln, Wespen, Fliegen und Spinnen eigentlich beerdigt?

Kinder aus der Kita St. Agnes in Gelsenkirchen – Schalke bestatten Insekten auf einem eigenen Feld auf dem kath. Friedhof Am Stäfflingshof.

Als die Leiterin der Kita St. Agnes am 10.11.2018 ihren Frühdienst beginnt, fallen ihr die prachtvoll gestalteten kleinen Streichholzschachteln und das Kinderbuch von „Den besten Beerdigungen der Welt“ in der Sternengruppe auf, die auf einem glänzenden Pannesamttuch präsentiert werden.

Zusammen mit den ankommenden Kindern betrachtet sie die Schachteln und das Buch. Adam, der an der Herstellung beteiligt war, berichtet stolz, dass dies ein Sarg für eine kleine Spinne ist, die er tot im Gruppenraum gefunden hat.

Heute wollen wir zum Friedhof gehen und meine Spinne dort eingraben“, berichtet er voller Vorfreude.

Eine Stunde später sitzt er mit anderen Kindern im Morgenkreis. In der gestalteten Mitte befinden sich die kleinen Särge, eine Kerze und ein Kreuz. Auch Frau Zander von der Friedhofsgärtnerei Seppelfricke ist gekommen, die den Insektenfriedhof auf dem kath. Friedhof eingerichtet hat. Sie lässt sich alle toten Insekten in ihren Särgen zeigen und hört sehr aufmerksam zu, als die Kinder von ihren Vorbereitungen zum heutigen Begräbnis berichten. Die Kinder erzählen vom Fundort ihres Insekts, von dem was sie im Vorfeld über den Insektenfriedhof gehört haben. Sie fragen, ob Frau Zander auch alles dabei hat, was man zur Beerdigung benötigt. „Die Kinder im Buch von den besten Beerdigungen der Welt haben einen Koffer, indem alles drin ist. Schüppen, Blumensamen, kleine Kreuze oder Steine und so“, weiß Romy zu berichten. „So einen Koffer brauchen wir auch“, wirft ein anderes Kind ein. „Und wie es so bei den Menschen? Wie sieht ein Sarg von innen aus? Bekommt der Tote auch eine weiche Decke, wie die Biene in meiner Schachtel?“, Frau Zander ist begeistert darüber, dass die Kinder so viele Fragen haben.

Auch auf dem Weg zum Friedhof erzählen die Kinder von Besuchen auf dem Friedhof und den Gräbern, die sie mit ihren Eltern Allerheiligen besucht haben. Adam, der Moslem ist, möchte wissen, ob auch in Marokko die Menschen wie in Deutschland beerdigt werden.

Auf dem Friedhof finden die Kinder alles vor, was sie zur Beerdigung der Insekten benötigen. Die Firma Seppelfricke hat alles vorbereitet, so dass die Kinder sofort an die Arbeit gehen können.

Eifrig suchen sie auf dem Grabfeld nach einem geeigneten Platz, heben Grube für Grube aus, legen vorsichtig ihre Schachteln hinein und schließen die Gräber vorsichtig. Jedes Grab wird mit einer Blume geschmückt und mit einem Muster aus Eicheln gekennzeichnet. „Ich will noch einmal wiederkommen und das Grab von meinem Tier besuchen“, sagt Luis. „Der Friedhof ist wunderschön. Hier ist alles so still“, flüstert Luca. „Wer liegt hier?“, fragt Luka und geht mit den anderen Kindern und Frau Zander auf Entdeckungsreise und schaut sich viele Gräber und Grabsteine an.

Als die Kinder zum Abschluss des Besuches in der Michaelskapelle auf dem Friedhof

sitzen, steht schon fest, die Kinder werden wieder kommen und weiterforschen.

Über das Interesse der Kinder habe ich mich gefreut. Die Fragen, die sie aufgeworfen haben, werde ich mit meinem Chef besprechen. Einen Kontakt zu einem Bestatter können wir sicher herstellen. Und die Idee vom Bestattungskoffer ist super“, resümiert Frau Zander bei der Verabschiedung.

Auch das Kita-Team wird sich Gedanken machen, um die aufgeworfenen Fragen der Kinder zu beantworten, aber auch um den Insektenfriedhof weiterhin zu besuchen.


05.11.2018 - Eltern- Kinder- Aktion im Familienzentrum St. Agnes

Viele Hände und ein schnelles Ende!“ unter diesem Motto trafen sich am Samstag, dem 03.11.18 große und kleine Helfer im Familienzentrum St. Agnes in Gelsenkirchen – Schalke, um vereint das Herbstlaub vom Kita – Spielplatz zu entfernen.

Mit Rechen, Harken, Besen und Schubkarren bewaffnet nahmen sich die Akteure die einzelnen Bereiche auf dem riesigen Außenspielgelände vor. Eifrig und unermüdlich kehrten sie die Herbstblätter aus den Anlagen und den Sandkästen.

Zur großen Freude der Kinder nahm der Berg aus bunten Blättern eine enorme Höhe an. Immer wieder sprangen sie in den Laubhaufen, um ihn anschließend mit ihren Eltern neu aufzuschichten.

Nach zwei Stunden war die Arbeit geschafft und die Akteure konnten sich vor dem Laub-Berg fotografieren lassen. Den Abtransport des Laubwerkes übernimmt die Firma Singer aus Gelsenkirchen.

Als Dank für die Mühen und die Arbeitsleistung gab es noch ein Frühstück und Getränke, damit alle gestärkt und entspannt in das Wochenende starten konnten.

Zum Abschluss der Aktion bedankte sich Frau Stegemann, die Kita - Leiterin auch im Namen der Gebietsleitung Frau Stefanie Poppensieker bei den Familien für ihren großartigen Einsatz.


05.11.2018 - Wort – Gottes – Feier zum Thema Freundschaft – Verlust – Loslassen – Zuversicht und der unendlichen Liebe Gottes

Im Monat November gedenken viele Menschen an den Feiertagen Allerheiligen und Allerseelen den Verstorbenen aus ihren Familien.

Auch viele Kita – Kinder besuchen mit ihren Eltern die Gräber von Verwandten auf den Friedhöfen. Die Kinder stellen Kerzen und Grablichter auf und hören von den Erwachsenen, an wen diese gerade besonders denken.

Anlass genug für das Kita – Team St. Agnes am Allerseelen-Tag eine Wort-Gottes-Feier in der Kita anzubieten, welche das Thema Verbundenheit/Freundschaft, Verlust, Trauer, Loslassen und Zuversicht aufgreift.

Anhand der Geschichte von Gans Jolante und Schildkröte Crisula erarbeiteten die Kinder, was es heißt eine gute Freundin zu haben. Sie erlebten bei der Bildlegung zur Geschichte die große Trauer von Jolante, ihre Fragen, ihre Wut über den Verlust ihrer geschätzten Freundin. Gebannt verfolgten sie Jolantes Suche nach der Crisula im tiefsten Wasser, bei den Sternen und weltweit. Jolantes Schmerz über den Tod und das Fortgehen ihrer Gefährtin wurde zu ihrem Schmerz. Mit Jolante erkannten sie aber, dass die gemeinsamen Erlebnisse und die tiefe Verbundenheit auch über den Verlust hinweg helfen können. Mit dem Gefühl nicht allein zu sein, Loslassen zu können und neue Zuversicht durch die unendliche Liebe Gottes zu entwickeln endete die Geschichte. Beim Anzünden des Grablichtes am Kreuzkoffer erzählten die Kinder von ihren Erlebnissen auf dem Friedhof. Mit den ernstgemeinten Aussagen der Kinder und Erzieherinnen: „Gott ist immer da, ob wir fröhlich oder traurig sind. Wir sind nie allein, er ist immer für uns da“, endete die Feier. Eine besondere Feier, mit einer Geschichte über eine unendliche Freundschaft an einem besonderen Tag.


02.10.2018 - Kleine Klimaschützer aktiv für unsere Umwelt

Der Sommer war schön, aber viel zu heiß. Oftmals schien die Sonne über mehrere Stunden so intensiv, dass die Rasenflächen und die Pflanzbeete auf dem Kita-Gelände ausgedorrt wurden.

Die Sonne ist schön. Ich mag es, wenn die Sonne scheint. Da macht das Spiel draußen besonders viel Spaß“, resümierten die Kinder in den Morgenkreisen.

Aber alle Pflanzen gehen ein, weil kein Regen fällt. Die Bäume lassen die Blätter hängen oder werfen diese sogar ab. Der Apfelbaum trägt weniger Äpfel und im Kita-Garten sind die neu gepflanzten Beeren-Sträucher verdorrt. Die Sonne ist zu warm, alles geht kaputt. Warum ist das so?“ Diese und ähnliche Feststellungen motivierten die Kinder und Erzieherinnen in der Fairen - Kita St. Agnes, über den Klimawandel nachzudenken.

In einem mehrwöchigen Projekt beschäftigten sie sich mit den Themen

Müll und dessen Vermeidung, Strom / Energie und deren Verschwendung und Wasser und dessen Verschmutzung und Reinigung.

Eine Kita - Gruppe sammelte über drei Wochen den Plastikmüll, der in der Kita allein beim Frühstück anfällt und startete den Versuch, diesen zu vermeiden. In einem weiteren Schritt wurde Mülltrennung thematisiert und durchgeführt.

Die zweite Kita - Gruppe war als Stromdetektive unterwegs. Sie ermittelten die Stromquellen und den Verbrauch in der Kita. Puh, was da so verbraucht wird. Das Ergebnis hat sogar die Erzieherinnen überrascht. Die Kinder dieser Gruppe haben die Lizenz zum Abschalten erworben und achten nun darauf, dass Lichtquellen nicht unnötig genutzt werden oder alle Geräte im Stand bye an bleiben. Die U3 - Gruppen beschäftigten sich mit dem Wasser und seinem Nutzen für Menschen und Tiere und Pflanzen. Wo und wie kann Wasser gespart werden? Wie lange muss der Wasserhahn beim Hände waschen und Zähne putzen aufgedreht bleiben?

Ihre Ergebnisse und Vorschläge werden sie ihren Eltern beim Willkommensfest am 28.09.2018 vorstellen. Bei diesem Nachmittag werden sie die Geschichte vom kleinen Eisbären hören, der alle Menschen in Schalke bittet ein Stück mitzuhelfen, den Klimawandel zu stoppen, indem sie ein bisschen sparen beim Stromverbrauch, beim Waschen und der Nutzung von Licht- und Wärmequellen, spart bei der Nutzung von Toilettenpapier und Reinigungsmitteln, den Müll richtig trennen und Plastikmüll vermeiden.

Ich verwende zu Hause nur noch Makkaroni als Trinkhalme, erklärt Maximilian seinen Freunden beim Frühstück. „Die aus Plastik müssen verbrannt werden oder die schwimmen hinterher im Wasser und machen die Fische krank.“ „Mein Frühstücksbrot kommt in die Frühstücksdose, dann kann ich Folie und Papiertüten sparen“, sagt Romy. „Licht ausschalten, Sabrina! Die Sonne scheint ruft eine Kollegin der anderen zu. „Sonst kommen die Stromkinder mit der Lizenz zum Abschalten!“

Schauen wir mal, ob auch die Eltern in Schalke mitmachen und sich durch das Tun der Kindern motivieren lassen, mitzumachen beim Klimaschutz.


12.07.2018 - Abschied von den kommenden Schulkindern

Dicht gedrängt sitzen die Kinder am 12.07.2018 in der Mehrzweckhalle im Familienzentrum St. Agnes in Gelsenkirchen zusammen.

Mittendrin die zukünftigen Schulanfängerinnen und Schulanfänger. Aufgeregt und doch konzentriert lauschen sie den Klängen von der CD, die heute Wal- und Delfinlaute einspielt.

Diese führen die Kinder, ihre KiTa - Freunde, die Erzieherinnen und die teilnehmenden Eltern direkt ins Thema ein.

Die Geschichte von Swimmy wird in der Wort – Gottes – Feier erzählt und dargestellt. Der kleine schwarze Fisch, der zunächst ängstlich durch den Ozean gleitet. Dann aber so viel Schönes und Neues entdeckt, dass er mutig und beherzt sich den Gefahren stellt, Freunde findet und mit Weitblick die Gefahr überwindet.

Die Kinder staunen und erkennen in der anschließenden Auslegung, dass dies auch für sie relevant ist. Auf Gott vertrauen, aufbrechen, Ängste überwinden, Freunde suchen und finden, gemeinsam Neues entdecken und Probleme meistern.

Eine gute Botschaft, die die Kinder da erfahren und für ihren Schulstart mitnehmen können. Das kleine Leuchtglas und das Freundschaftsbändchen mit den Fischen wird sie erinnern, dass es im 2. Timotheusbrief heißt: „Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit geschenkt.“ (2.Tim.1,7)

Für Gott ist jedes Kind einzigartig. Jeden Einzelnen sieht er und begleitet er. Auch auf ihren neuen Wegen, wird er da sein.


09.07.2018 - Weltmeister-Fieber in Gelsenkirchen - Schalke

Schon morgens beim Frühstück hört man die aufgeregten Stimmen der Abschlusskinder aus dem Familienzentrum St. Agnes.

Heute ist es endlich so weit! Heute Abend findet unsere Weltmeisterschaft statt“, sagt Tim. Die anderen Kinder nicken und strahlen über das ganz Gesicht. „ So sehen Sieger aus Schalala!“ schallt es vom anderen Tisch. In diesen Schlachtruf stimmen alle ein und freuen sich auf die Wettkämpfe in verschiedenen Disziplinen.

Seit vier Wochen bereiten sich die 17 Abschlusskinder auf die Spiel- Spaß - Sport-Weltmeisterschaft vor. Gemeinsam haben sie das Programm für den Abend geplant, die Trikots und die Mannschaftsfahne bemalt, die Dekoration für die Sportstätte gebastelt Fangesänge eingeübt und sich in vielen Übungsstunden sportlich „fit“ getrimmt!

Pünktlich um 18:00 Uhr geht es los! Zur deutschen Nationalhymne laufen die Teams ein und stellen sich ihren Eltern vor dem großen Wettkampf vor. Danach laufen, rennen, klettern, rudern, hüpfen und springen die Sportlerinnen und Sportler was das Zeug hält. Ehrgeizig versuchen sie jede Wettkampfstätte mit einem guten Ergebnis zu verlassen. Sie beweisen Fairness dabei und setzen sich für ihre Mannschaftsmitglieder ein.

Nach zwei Stunden strömen die Kinder und Erzieherinnen in die Sportler - Kantine und entspannen bei Pizza und einem Obst- und Gemüse- Nachtisch.

Zur Siegerehrung sind alle wieder fit genug, um unter dem Beifall der zurückgekehrten Eltern die Medaillen in Empfang zu nehmen..

In das Abschlusslied stimmen alle kleinen und großen Sportler und Gäste stimmgewaltig ein, denn Jubeln und Singen das können die Schalker.


16.06.2018 - Das Literatur- Café in der Kita

Schon am Vortag des 12.06. sind viele Menschen in der Kita aktiv, um die gemütlichen Bücher-Sitz-Ecken in der Kita - Halle einzurichten.

Schön und gemütlich soll es sein, einladend und Lust auf eine gemütliche Leserunde machen.

Danach werden die vielen Bücher für die Lese-Bereiche herangeschleppt und nach Sparten sortiert. Neben Kinderbuch-Klassikern sind Vorlesegeschichten, Sachbücher, religiöse Bilderbücher für Kinder zu finden. Für die mehrsprachigen Kinderbücher muss viel Platz eingerichtet werden, denn immerhin verfügt die Kita über einen guten Fundus. Auch die Erwachsenen sollen nicht zu kurz kommen: Für die großen „Leseratten“ liegen aktuelle Krimis und Romane bereit.

Und dann ist es endlich so weit, das Literatur- Café öffnet seine Tore. Viele Erwachsene und Kinder nehmen das Angebot der

Erzieherinnen an., informieren sich, stöbern in den einzelnen Lesebereichen und ziehen sich dann in eine gemütliche Sitz-Ecke zum „Schmökern“ zurück.

Ich hätte nie gedacht, dass dieses Angebot so gut bei unseren Eltern ankommt“, resümiert Nancy Schmeling, die als Fachkraft für Sprache & Inklusion im Rahmen des Bundesprojekts „Sprache ist der Schlüssel zur Welt“ tätig ist.

Auch die in der Kita ehrenamtliche Lesepatin Michaele Karl ist überglücklich. Sie konnte an diesem Nachmittag viele Interessierte für die Pfarrbücherei gewinnen. „So macht Kooperation Spaß“, sagt sie, nachdem sie den letzten Familien das Bücher-Sortiment und die Räumlichkeiten in der Bücherei gezeigt hat.


09.05.2018 - Das Geschichtensäckchen für zu Hause

zu einer besonderen kreativen Stunde lud Frau Schmeling Eltern in das Familienzentrum St. Agnes ein. Auf dem Programm stand die Herstellung eines Geschichtensäckchens für die Lieben daheim.

Schon lange kommen die Geschichtensäckchen in der pädagogischen Arbeit schwedischer Kinderkrippen zum Einsatz. Die bunten Säckchen aus Samt und Seide enthalten kleine Figuren zu Geschichten, Märchen, Alltags-Situationen oder Liedern. Der Einsatz von Geschichtensäckchen unterstützt den Erwerb wichtiger Basiskompetenzen bei den Kindern. Kleine Geschichten werden mit Gegenständen nachgespielt, die die Kinder aus ihrem Alltag, aus Märchen oder Liedern kennen. Das darstellende Spiel gibt den Kindern emotionale Sicherheit – besonders in der täglichen Wiederholung – und regt sie zum Nachahmen an,“ erklärt die Fachkraft für Sprache den anwesenden Eltern. Frau Schmeling setzt die Geschichtensäckchen seit längerer Zeit im Kita-Alltag zur alltagsintegrierten sprachlichen Bildung ein. Die Kinder folgen begeistert den Geschichten, nutzen die Materialien für ihr Spiel und erzählen zuhause davon. „Meine Tochter hat den Inhalt der Geschichte nachgespielt. Zunächst habe ich mich darüber gewundert, wie kreativ meine Tochter zu Hause die Geschichten aus der Kita nachspielte. Das hat mich bewogen mitzumachen“, erzählt eine Mutter in der Runde. Frau Schmeling strahlt zufrieden: „So macht Elternarbeit Spaß.“ Und hofft darauf, dass auch die nächsten Angebote im Rahmen des Bundesprojekts „Sprache ist der Schlüssel zur Welt“ gut angenommen werden.

Hier ist die Anleitung fürs Geschichtensäckchen für alle, die es nacharbeiten möchten:

Diese Materialien braucht man:

  • Stoff deiner Wahl in 40 x 50 cm Größe (im Stoffbruch 20 x 25 cm) oder ein großes Küchenhandtuch

  • Ein (Satin-) Band in mind. 47 cm Länge

  • Zum Nähen: Stecknadeln, Stoffschere, Schneiderkreide, Nähmaschine mit Steppstich/Geradestich und Zick-Zack-Stich, Bügeleisen oder ganz einfach Nähnadel und Nähgarn

Anleitung:

  • den Stoff im Stoffbruch falten

  • die Seiten mit den Stecknadeln feststecken

  • Seiten zunähen

  • obere Kante umschlagen und festnähen oder mit der Zick-Zackschere versäubern

  • das Satinband zum Schließen des Säckchen benutzen. Fertig!!!


28.02.2018 - Osterspuren finden – Kita–Kinder begeben sich auf eine Zeitreise

Als Marlene am Morgen die Kita zusammen mit ihrer Mutter betritt, erkennen die beiden gleich, heute ist hier etwas anders. „Schau mal, Mama, da liegt eine Lupe und dort Buchsbaumzweige!“, ruft sie ihrer Mutter zu. „Tatsächlich! Ich erinnere mich, wollt ihr heute nicht Osterspuren suchen und entdecken“, antwortet die Mutter und wandert den Spuren nach.

Auch der Raumschmuck in der Mehrzweckhalle hat sich verändert. Dort steht ein großer Reitesel aus Holz, ein großes goldenes Tor ist am Ende des Raumes zu erkennen und ein breiter Stoffstreifen liegt als Weg auf dem Fußboden aus. Die beiden staunen und überlegen, was die Kinder hier wohl erleben werden.

In Marlenes Gruppe finden sie weitere Spuren in einem Korb. Kleidungsstücke, Tücher und Zweige liegen dort bereit und eine Einladung, zum Fest nach Jerusalem zu kommen. Die Kinder der anderen Gruppen finden in ihren Körben Musikinstrumente, Bänder, Teppiche und viele andere Dinge, die sie in der Mehrzweckhalle für ihr gemeinsames Rollenspiel bei der kleinen Feier gebrauchen können.

Endlich um 9:30 Uhr ist es so weit. Die Zeitreise in das Land, in dem Jesus lebte, kann beginnen. Fröhlich und beschwingt betreten die Kinder die Halle. Neugierig und aufmerksam folgen sie den einleitenden Worten der Leiterin und tauchen mit ihren Erzieherin ein in die Zeit Jesu. Sie stehen an der Straße, die in die Stadt Jerusalem hineinführt. Staunen als die Jesuskerze zum Reitesel gestellt wird und jubeln, wie die Menschen damals, Jesus und seinen Freunden zu. Einige Kinder legen die mitgebrachten Tücher, Kleidungsstücke und Teppiche aus. „Richtig schön sieht die alte Straße aus“, flüstert ein Mädchen einem anderen zu. „da wird sich Jesus aber gefreut haben“, sagt ein anderes Kind.

Als die Feier nach weiteren Liedern, dem Evangelium und einem Gebet endet, nimmt sich jedes Kind einen Buchsbaumzweig für zu Hause mit. „Gebt eure Freude an eure Eltern, Geschwister und Freunde weiter. Erzählt von Jesus und seinem Einzug in die große Stadt.

Und das taten auch viele Kinder. Viele Eltern mussten beim Abholen vor der Mehrzweckhalle oder dem Esel stehenbleiben. Die Kinder erzählten dann, was sie erlebt, verstanden und behalten haben.

Die Erzieherinnen freuen sich über die Erzählfreude ihrer Kinder und das Interesse der Eltern. Das Ergebnis motiviert zum Weitermachen. In den nächsten Tagen reisen alle wieder zurück und erleben:

  • das große Freundschaftsmahl hautnah und begleiten Jesus zum Beten in den Garten Gethsemane;

  • gehen mit Jesus zum Statthalter Pilatus, der sich gar nicht zu helfen weiß und Recht sprechen soll,

  • begleiten Jesus auf seinem Weg und begegnen Simon und Veronika

  • und beten und trauern um den toten Jesus.

Am Osterdienstag geht die Osterspurensuche weiter. In der Wort – Gottes – Feier werden alle gemeinsam mit den drei Frauen das Grab leer vorfinden und erfahren, dass Jesus auferstanden ist. Und dann wie die Erwachsenen die Freude darüber erleben und anschließend am Nachmittag ihre Osterfreude an ihre Familien weitergeben.


13.02.2018 - Schulanfänger der Fairen Kita St. Agnes beschäftigen sich mit Umweltthemen und Nachhaltigkeit

Die Schulanfänger in der Fairen Kita St. Agnes stellten am Freitag, dem 09.03.2018 die Ergebnisse ihrer Workshops vor, die sich ums Wetter, Wasser und Kleidung drehten.

Die siebzehn Mädchen und Jungen forschten in drei Arbeitsgruppen über acht Wochen lang, um unter anderem zu ergründen, wie man Wasser täglich einsparen und wieder aufbereiten kann. Die kleinen Forscher suchten in der gesamten Kita nach Wasserquellen und erforschten das Abwassersystem in der Kita. In einem nächsten Schritt überlegten sie, wie man Wasser in der Kita einsparen kann. Danach stellten sie kleine Kläranlagen in PET-Flaschen her, um die Arbeit der großen Klärwerke besser zu verstehen.

Eine weitere Gruppe interessierte das Wetter. Wie entstehen Wolken? Warum regnet es? Und warum verändert sich das Wetter?, fragten sich die Kids. Sie beobachteten den Himmel, erzeugten Wolken, indem sie Experimente machten und ergründeten so, wie Regen entsteht. Danach erforschten sie den Wasserkreislauf und machten erstaunliche Entdeckungen.

Die dritte Forschergruppe verfolgte die Entstehung von T-Shirt & Co. . Woher stammt die Baumwolle meines T-Shirts? Wie sieht Baumwolle aus und wo wachsen Baumwollpflanzen? Von wem wird die Baumwolle geerntet und weiterbearbeitet? Auf all diese und andere Fragen erhielten die Kinder Antworten.

„Durch diese Workshops sind unsere Kinder zu richtigen Profis in Sachen Ökologie und Nachhaltigkeit geworden. Sie gehen bewusster mit Wasser und Kleidung um, weil sie nun wissen, wie wertvoll sie für uns sind und das viele Menschen für andere arbeiten, um diese zu produzieren und bereitzustellen. Auch der Klimawandel hat die Kinder sehr bewegt. Sie waren bestürzt darüber, dass durch die Erderwärmung die Pole abschmelzen, Eisbären und andere Tiere ihren Lebensraum verlieren“, berichteten die Erzieher-innen, die die Kinder bei ihren Forschungen begleiteten. „Wir sind stolz darauf, dass sich unsere Kinder in der Fairen Kita St. Agnes auch für die Umwelt und die Erhaltung der Schöpfung einsetzen.“


08.02.2018 - Großes Forscher - Treffen im Familienzentrum St. Agnes

Am Samstag, dem 03.02.2018 strömten Punkt 10:00 Uhr viele kleine und große
Forscher aus dem Stadtteil Schalke in das Familienzentrum St. Agnes, denn die
Erzieherinnen hatten zu einem besonderen Spielmorgen für Väter und Kinder geladen.

Voller Vorfreude trafen sich alle zunächst zum Auftakt in der Mehrzweckhalle. Dort erwartete sie Eulalia, die Weltraummaus. Die als große Weltraumforscherin, die Kinder und Erwachsenen zu Experimenten in die Weltraumslabors einlud.

In den vier Laboren konnte nach Herzenslust mit Farben, Magneten, Wasser, Eis und Feuer geforscht werden. Mit Eifer stürzten sich die Kinder mit ihren Vätern auf die Versuchsanordnungen. „Wie mischt man die Farbe Grün?“, fragte ein Vater und machte sich an die Arbeit. Während sein Sohn einfach die Farben mischte und stolz sein Zufallsprodukt „Grün“ präsentierte. „Wie hast Du das gemacht?“ staunte der Vater. „Ganz einfach!“ Du nimmst gelbe und blaue Farbe, einfach so!“ , antwortete das Kind. Der Anfang war gemacht, das Vater und Sohn -Tandem kreierte an diesem Tag noch viele Farbnuancen.

Auch in den anderen Bereichen wurde hoch motiviert geforscht. Wie viele Münzen kann ich in ein volles Wasserglas füllen, bevor es überläuft. Warum erlischt die Kerzenflamme bei dem einen Versuch schneller als beim anderen? Wie verändert sich der Aggregatzustand des Wassers durch die Zugabe von Kochsalz? Wie funktioniert der „Eiswürfelkran“? Diese und andere Fragen wurden gelöst. Zum Abschluss konnten sich Kinder und Väter auf die Schultern klopfen und sich beglückwünschen. Stolz trugen viele ihr „Forscher-Diplom“ mit nach Hause. Und Eulalia, unsere Weltraummaus freute sich über den gelungenen Vormittag.


09.01.2018 - Kita – Kinder übergeben ihren Spendenbetrag an die Sternsinger der Pfarrei St. Joseph in Gelsenkirchen – Schalke

Als Könige und Sternträger verkleidet übergeben Marlene, Finn, Sophie und Mara aus der Kita St. Agnes 440,00 € an Frau Michaele Karl, die die Sternsinger-Aktion in der Pfarrei leitet.

Mit ihrem Spendenbetrag möchten die Kita – Kinder die diesjährige Aktion des Kindermissionswerkes „Die Sternsinger“ unterstützen.

Kinder in Indien müssen mitarbeiten und können dadurch nicht zur Schule gehen“. „Wir wollen, dass sie spielen und zur Schule gehen können, unser Geld soll dabei helfen“, berichten die Kinder.

Und dafür haben sich alle Kinder in der „Fairen Kita“ engagiert und Solidaritätsbrot sowie fairen Weihnachtsschmuck verkauft. „Wir sind stolz auf das Engagement der Kinder und die Spendenbereitschaft der Eltern. Seit 2016 unterstützen wir als Faire Kita die Initiative der Metropole Ruhr und weisen durch verschiedene kleine Aktionen unsere Kinder und deren Familien auf die Wirkung von fairem Handel und Handeln hin“, sagt die Leiterin Frau Marianne Stegemann.